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...und wie sieht das konkret aus? Beschreibung Playback Theater (in Anlehnung an J. Fox, 1996, J. Salas 1993, D. Feldhendler & I. Mager, 2006) Die Zuschauer im Playback Theater erzählen von Momenten und Begebenheiten aus ihrem Alltagsleben, die Darsteller setzten diese persönlichen Geschichten dann auf der Bühne aus dem Stegreif und achtsam in künstlerischen Szenen um. Die Spielleitung vermittelt in dem gemeinsamen kreativen Prozeß zwischen ZuschauerInnen, DarstellerInnen und MusikerInnen. In einem haltenden und sichernden Rahmen, der auf einer rituellen Struktur entsteht, können persönliche Erfahrungen zur Sprache gebracht werden; besonders dann, wenn Menschen und Menschengruppen von gesellschaftlicher Unterdrückung und Ausgrenzung betroffen sind und in unserer Gesellschaft „keinen Ort“ haben, wo sie ihre Geschichte erzählen können und andere ihnen zuhören. Die persönliche Offenheit der einzelnen Erzähler und der Austausch im Publikum fördern das Gemeinschaftsgefühl und die Verständigungsbereitschaft. Das Dramatische wird auf unterhaltsame und auch ernsthaft-sensible Weise mit dem Sozialen verbunden, die Geschichten werden zu einer gemeinsamen Erfahrung der Begegnung verknüpft. So können zwischen dem Gewöhnlichen und dem Ungewöhnlichen Brücken entstehen, die Menschen werden als mitgestaltende Subjekte ihrer Geschichten bestätigt und die zugrundeliegenden politischen und gesellschaftlichen Dimensionen werden erkennbar. Playback Theater fördert damit den zwischenmenschlichen Dialog und die Identitätsbildung zwischen eigener und kollektiver Geschichte. |