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Herausforderungen bei der Bühnenarbeit im Playback Theater (nach Fox, 1996) Für die Darsteller bedeutet das Vor und Zurück zwischen den alltäglichen und fiktiven Ebenen, daß sie nicht nur Rollenspieler sind, sondern auch als Menschen in einer öffentlichen Zeremonie auftreten. In der Bereitschaft der Schauspieler, sich selbst als mitmenschliche Wesen zu zeigen, liegt viel dramatisches Potential. Dafür brauchen sie ein gewisses Selbstvertrauen und Bezogensein auf das Gegenüber. Die Darsteller im Playback Theater sollen ausdrucksvoll sein und ihren physischen Apparat - Körper und Stimme - einsetzen können, um eine Geschichte szenisch zu gestalten. Sie spielen alle möglichen Rollen und brauchen daher nicht nur diese grundlegende Ausdruckskraft, sondern auch eine stark ausgeprägte Rollenflexibilität, mit der schnell viele verschiedene Rollen gespielt werden können. Die Schauspieler brauchen auch die erzählerischen Fähigkeiten eines Geschichtenerfinders: ein Gespür für die Form und eine linguistische Erfindungsgabe, weil die Sprache nicht vorher aufbereitet wird und sie gleichzeitig sowohl innerhalb der Szene sein, sie aber auch noch begreifen und kommentieren sollen.
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