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Playback Theater Aufführung (klassische Form) (in Anlehnung an J. Fox1991, D. Feldhendler, 2007) Playback Theater kann an jedem Ort und in jedem Raum aufgeführt werden. Ein Teil des Raumes wird zur Bühne, wo die Spieler dem Publikum gegenüber sitzen. Rechts umgeben von Instrumenten ist in der Regel ein Musiker. Links stehen 2 Stühle: einer ist für den Leiter (Conductor), der andere ist für den Erzähler (Storyteller) aus dem Publikum. Zu Beginn und nach ersten Kontaktaufnahmen über Stimmungen der Zuschauer und deren spontaner szenischer Umsetzung über kurze Darstellungsformen – z.B. fließende Skulpturen (Fluids) – wird ein Erzähler eingeladen, eine Geschichte (Story) mitzuteilen. Dieser berichtet von seinem Erlebnis auf strukturierte Fragen des Leiters hin. Nach diesem Interview übergibt der Leiter an die Spieler und Musiker. Die Geschichte wird mimisch, mit Bewegungen, Worten, Tüchern als Requisiten und Musik begleitet und so dargestellt, dass die Essenz der Erzählung bildhaft erlebbar wird. Nach dem Spiel wird die Geschichte in einer anerkennenden Form an den Erzähler zurückgegeben, dieser kommentiert danach die spontan entstandene szenische Umsetzung. Angeregt von dieser ersten Erzählung folgen in der Regel weitere Erzähler, und ihre Geschichten verbinden sich zu einem Roten Faden. Persönliche und individuelle Erfahrungen werden zu einem kollektiven Erlebnis, das in situ entsteht, wobei Sprache, Musik, szenische Metaphern und viele dramaturgische Formen (Pair, Chorus, Tableau, Story u.s.w.) den gemeinschaftlichen Dialog unterstützen.
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